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EXTRAKT Prüfungstipps

Fallstudien

K(r)ampf oder Lust?

Wir haben in unseren Weiterbildungsinstitut schon Teilnehmer erlebt, die lieferten ihre neuen Fallstudienlösungen schneller ab, als wir ihre vorherigen Lösungen bewerten konnten. Für andere wenige wiederum war das Lösen dieser Fälle eine Qual, zu der sie sich immer wieder aufs Neue durchringen mussten. Welcher Typ bist du? Tatsache ist, dass Übung den Meister macht. Je mehr Fälle du dir vorknöpfst, desto besser werden deine Lösungen, desto mehr Spass wirst du dabei empfinden. Ausserdem: Was gibt es schöneres, als eine echt harte Nuss in den vorgegebenen Stunden zu knacken?

Zu bedenken: Du hast dich entschieden, einen der begehrtesten eidg. Abschlüsse zu machen. Ohne Freude an und Lust auf Marketing und Verkauf, wird dir dieser jedoch weder beruflichen, noch persönlichen Nutzen bringen.

Erfolgsfaktoren

Fleiss

Bis heute habe ich noch keinen Marketing-Crack kennengelernt, dem das Wissen um die Bedürfnisbefriedigung seiner Zielgruppe in den Schoss gefallen ist. Wenn du einem wirklich erfolgreichen Zeitgenossen begegnest - egal auf welchem Gebiet - dann bedenke: Du siehst nur, wie er sich am Glanz seiner Früchte erfreut. Du warst in all den Zeiten der Aussaat, der Pflege, des Jätens, der Rückschläge, des Hoffens und manchmal Bangens nicht dabei! Genauso wird es dir ergehen. Du wirst nach erfolgreicher Prüfung Stimmen hören, die von „Glück“ und „easy“ und „könnte ich auch“ faseln. Vergiss es. Oder noch besser: Erfreue dich daran. Als diese „Stimmen“ sich vor dem TV-Gerät vergnügten (bei Chips & „DSDS“) oder die gerade aktuelle In-Bar in fröhlicher Runde erkundeten, warst du am verursachen deines Erfolges. Ein paar Monate Vollgas - und Meilen weiter als die „Stimmen“ es in vielen Fällen je sein werden. Wem gehört die Welt?

Selbstdisziplin

SELBST-Disziplin. Eine der grössten Freiheiten die du hast: Du MUSST nichts! Nichts lernen, nichts lesen, keine Fallstudien lösen. Tut niemandem weh. Nur dir. Ich habe schon Studierende erlebt, die offensichtlich problemlos 20 Mitarbeiter führen konnten, nur der 21ste - man selbst - entglitt jeder ansonsten bewährten Führungstechnik. Der Grund liegt auf der Hand. Dieser Chef und sein engster Mitarbeiter verstehen sich gut. Sie sind Nachbarn, sie wohnen in derselben Brust. Sie verbringen auch ihre Freizeit miteinander. Und ist einer der beiden lustlos, so findet er beim andern stets ein offenes Ohr - das nächste Mal könnte es ja umgekehrt sein. Kennst du diese beiden, ja? Dann kläre die Zuständig- und Verantwortlichkeiten. Jetzt.

Lernplan

Eine Vision ist eine diffuse Fatamorgana. Ein Wunsch fühlt sich gut an und wartet auf das Glück, vom Zufall entdeckt zu werden. Ein Ziel hingegen ist etwas ganz anderes. Es braucht einen Plan um Realität zu werden. Ein Ziel will in überschaubare Teilschritte zerlegt werden, die auf die einzelnen Tage verteilt dem Mosaik die grosse Form geben. Plane deine Lernzeiten wie alle anderen wichtigen Termine! Improvisiere nicht („wenn ich grad Lust habe, dann…“). Verschiebe diese Termine nicht - sie sind fix und bringen dir bis zur Prüfung den grösseren Nutzen als die meisten anderen Markierungen in deiner Agenda. Entscheide dich: Hast du die Vision, den Wunsch - oder das ZIEL, dir den Fachausweis / das Diplom zu holen?

Ziel vor Augen

Es gibt während deiner Ausbildung Hochs und Tiefs. Genauso wie im Leben vorher und nachher. Vielleicht hast du dich schon dabei ertappt, eine negative Situation der zusätzlichen Lernbelastung zuzuschreiben. Und vielleicht hast du manchmal sogar Recht damit. Doch unabhängig davon: Setze die paar investierten Vollgas-Monate in Relation zu den nachfolgenden Jahren des Nutzens, den du beruflich und persönlich aus dieser intensiven Zeit ziehen wirst. Ein faires Geschäft, nicht wahr?

Prüfungsreglement

Nimm dir Zeit, das Prüfungsreglement genau zu studieren. Darin sind die wichtigsten Fachkompetenzen definiert, die du an den eidg. Prüfungen nachweisen musst. Interpretiere die einzelnen Punkte und lege dir eine Liste der entsprechenden Anforderungen an.